Wie viele Ausbildungsplätze wurden in den letzten zwei Jahren in Deutschland mit Fachkräften aus Drittstaaten besetzt?

Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zurück. Rund 70.000 Ausbildungsplätze sind aktuell nach Informationen der Agentur für Arbeit unbesetzt.

Ohne die vielen ausländischen Auszubildenden wären 2024 weit mehr Stellen frei geblieben. Laut Bundesagentur für Arbeit kommen aktuell rund 240.000 Auszubildende aus dem Ausland und besitzen keinen deutschen Pass. Das sind ungefähr 15 Prozent aller Azubis in Deutschland.

Konkrete Gesamtzahlen, wie viele der rund 475.000 neu geschlossenen Ausbildungsverträge pro Jahr exklusiv an Fachkräfte aus Drittstaaten (Nicht-EU-Länder) gingen, werden von den offiziellen Statistiken nicht separat ausgewiesen. Die Erfassung erfolgt primär nach Staatsangehörigkeit.

Die Situation stellt sich wie folgt dar:

  • Statischer Anstieg: Die Gesamtzahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit (ohne deutschen Pass) ist auf über 240.000 Personen angestiegen. Dies entspricht einem Anteil von rund 15 Prozent aller Azubis.
  • Drittstaaten-Zuwanderung: Betrachtet man den spezifischen Zuzug aus Drittstaaten zur Aufnahme einer Berufsausbildung, so lag die Zahl der erteilten Aufenthaltstitel bei etwa 10.200 Personen. Der große Rest der ausländischen Auszubildenden stammt aus EU-Ländern oder reiste primär als Asylbewerber bzw. Geflüchtete ein.
  • Positive Entwicklung: Trotz rückläufiger Gesamtzahl an Ausbildungsverträgen stieg die Zahl der Neuverträge bei Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit zuletzt um 17 Prozent. Ohne ausländische Azubis blieben weit mehr Ausbildungsplätze unbesetzt
Berliner Fachkräftestrategie 2035

Seit der Reform des Fachkräfte-Einwanderungsgesetzes vor vier Jahren ist das Prozedere ein wenig vereinfacht worden. Sprache bleibt aber die Hürde Nummer 1.

Deswegen legen wir bei terratalent unser besonderes Augenmerk auf diesen Punkt. Egal, ob die Kandidaten schon in Deutschland sind oder noch im Heimatland. Der Sprachtest im Vorfeld ist wesentlich. Wir verlassen uns dabei keineswegs auf die entsprechenden Zertifikate der offiziellen Anbieter, sondern prüfen selbst das Sprachniveau. Und wir kooperieren vor Ort mit Sprachschulen, die ein entsprechendes Sprachniveau zusichern können.

Danach liegt unsere Stärke in einem stringenten Behörden- und Genehmigungsmanagement. Wenn Sie also überlegen, für das neue Ausbildungsjahr erstmalig Kandidaten:innen aus einem Drittstaat anzuwerben, sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen den besten Weg und bringen Sie schnell und sicher ans Ziel!

Quelle: Berufsbildungsbericht 2025

Beitrag von

Burkhard Volbracht
Burkhard VolbrachtManaging Director